Sofas und Katzen – Tipps für geeignete Sofa-Stoffe

Sofas und Katzen - Tipps für geeignete Sofa-Stoffe

Auch wenn wir sie noch so sehr lieben, manchmal bringen sie uns einfach auf die Palme. Besonders dann, wenn Sie unsere neuen Polstermöbel für Ihre zerstörerischen Zwecke verwenden. Unser neues Sofa ist einfach kein Kratzbaum und auch kein Schleifstein für scharfe Krallen. Aber wie schaffen wir es, dass unsere süßen Stubentiger unser Sofa in Ruhe lassen und unsere Polstermöbel auch mit Haustier lange schön bleiben? Wir haben die hilfreichsten Tipps und Tricks für ein harmonischeres Zusammenleben mit Ihrer Hauskatze.

Sofas und Katzen - Tipps für geeignete Sofa-Stoffe

Stubentiger vs. Sofa – praktische Tipps für ein harmonischeres Zusammenleben mit Ihrer Hauskatze.

Am Anfang sind sie noch so süß. Die kleinen Ohren und Tatzen, die großen, runden Kulleraugen. Diese kleinen, winzigen Tiger, die als Babies noch in eine Hand passen. Doch aus dem kleinen Baby wird, wie auch bei den Menschen, irgendwann ein Teenager. Und in der Blüte seines Lebens probiert man so allerlei aus. Die wilde Party der Katzen-Teens steigt meist im eigenen Haus. Der angesagte Club trägt den einladenden Titel: Wohnlandschaft oder „Lieblingssofa“. Auf kurz oder lang wird sich so ziemlich jede Katze einmal am weichen Stoff Ihres Sofas zu schaffen machen. Wenn Sie da nicht mit Adleraugen die Situation überblicken und harte Grenzen setzen ist das Malheur schnell passiert. Ein einziger, loser Faden und nach wenigen Minuten ist das Sofa nicht mehr ganz so schön, wie es gestern noch war. Wenn man eine Hauptschadensursache für Polstermöbel statistisch erheben würde, wäre die Katze, dicht gefolgt vom Hund, wahrscheinlich in der Rangliste ganz weit oben. Kleine, süße Zerstörer wie sie nun mal sind, lassen sich auch oft von der Alternative nicht überzeugen. In weiser Voraussicht haben Sie einen Kratzbaum gekauft, der jedoch meist ungenutzt in der Ecke steht. Polstermöbel scheinen einfach eine magische Anziehungskraft auf unsere kleinen Raubtiere zu haben. Das, was man nicht darf, ist ja generell eh viel interessanter, als das, was man darf. Typisch Katze eben.

Aber wie schafft man es, dass die Einrichtung nicht regelmäßig der Zerstörungswut unserer Lieblinge zum Opfer fällt? Wir möchten unser Sofa gerne noch eine Weile behalten.

Sofas und Katzen - Tipps für geeignete Sofa-Stoffe

Der Kratzbaum – wie mach Ich ihn meiner Katze schmackhaft?

Ihr Hobby ist Fußball, Angeln oder Rennradfahren. Das Hobby Ihrer Katze ist da etwas simpler. Sie kratzt einfach gerne. Jeden Tag, den ganzen Tag. Sie müssen diese Faszination nicht verstehen, wenn Sie selbst keine Krallen haben, die Sie mit Kratzen schärfen können und damit auch gleichzeitig überschüssige Hornhaut loswerden. Beim Kratzen stählt man auch gleichzeitig noch seine Muskeln. Also, wenn man eine Katze ist. Katzen lieben Kratzen. So war es, so ist es und so wird es immer sein. Glauben Sie nicht, Sie könnten es Ihnen aberziehen. Das haben schon viele versucht und sie alle sind gescheitert. Aber Sie können mit kleinen Tricks und Hacks Ihre Katze dazu zu bewegen, wenigstens nicht Ihr Sofa anzukratzen.

Der bereits beschriebene Kratzbaum ist eine Alternative, wenn er attraktiv zur Verfügung gestellt wird. Ältere Katzen, die sowas zuvor noch nie gesehen haben, werden es oft auch nicht in der Intensität nutzen, in der Sie es sich wünschen. Im Idealfall gewöhnen Sie den kleinen Löwen bereits als Jungtier an den Kratzbaum, damit Sie ihn ein Leben lang annehmen. Ebenfalls können Sie mit Katzenminze und Co. dieses Spielzeug positiv assoziieren, damit es nicht nur argwöhnisch begutachtet, sondern auch genutzt wird. Dafür gibt es gefüllte Beutel zum Aufhängen oder Sprays, die für Ihre Katze unwiderstehlich duften. Bearbeiten Sie den Katzenbaum und jedes Kratzspielzeug, um es Ihrem Löwen auch wirklich schmackhaft zu machen.

Überlegen Sie sich bereits vor dem Kauf eines Kratzbaumes, wohin er schlussendlich gestellt wird und wie groß er damit auch sein darf. Katzen überblicken gerne Ihr Revier. Verbannen Sie den Baum also besser nicht in eine abgeschiedene Ecke, das macht ihn für die Miez unattraktiv. Bedenken Sie ebenfalls, dass der Kratzbaum groß genug sein sollte, damit Ihr Haustier sich einmal komplett strecken kann. In der Regel ergibt das eine Mindesthöhe von 70 cm. Je nach Rasse variiert dies jedoch. Wenn Sie eine Savannah oder eine Norwegische Waldkatze haben, darf es die 70 cm gerne überragen. Auch unsere geliebte Maine Coon braucht etwas mehr Raum nach oben.

Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, positionieren Sie nicht nur einen, sondern gleich zwei Kratzbäume in Ihren Wohnräumen. Je nachdem wo Ihr Stubentiger schläft, sollte schnell eine Kratzmöglichkeit erreichbar sein. Denn nach dem Aufstehen streckt man sich eben gerne und fährt gemütlich die Krallen aus. Schläft Ihre Katze also im Schlafzimmer, gehört auch hier eine Kratzalternative hin. Sonst wird der Teppich oder das Polsterbett dem morgendlichen Kratzgenuss zum Opfer fallen.

Sollte all das nichts helfen, brauchen Sie einen Weg, um Ihrer Katze ganz klare Grenzen zu setzen. Bis zum Sofa und keinen Schritt weiter. Sprays mit Menthol, Zitrus und spezielle Pheromonsprays halten Ihre Katze auf Abstand. Besprühen Sie damit Ihre Couch und machen Sie Ihrer Katze einen Strich durch die Rechnung.

Sofas und Katzen - Tipps für geeignete Sofa-Stoffe

Das richtige Sofa für jeden wilden Tiger – welcher Bezugsstoff ist am besten geeignet?

Jede Katze hat Ihren ganz eigenen Charakter. Das macht sie ja auch so charmant. Allerdings bedeutet dies auch, dass Katzenminze und Co. nicht immer eine 100% Garantie sind, um Ihren Stubentiger davon abzuhalten, Ihr Sofa zu zerstören. Wenn Sie eine dieser geliebten Chaoskatzen haben, sollten Sie bereits schon vor dem Kauf eines Sofas auf die Katzentauglichkeit des Bezugsstoffes achten.

Wir empfehlen hier vorbehaltlos Mikrofaser-Bezüge, da das sehr feinmaschige Material Ihrer Katze nicht so schnell eine Möglichkeit geben wird, Fäden zu ziehen, wie es zum Beispiel gröbere Baumwolle tut. Auch die Pflege und Reinigung von Microfaser ist wesentlich einfacher als bei anderen Stoffen. Je glatter der Stoff, desto unattraktiver wird er für Ihren Stubentiger. Von grobmaschigen Stoffen mit rauen Strukturen sollten Sie generell Abstand nehmen. Hier bleibt schnell mal eine Kralle hängen und sobald Ihre Katze auf den Geschmack gekommen ist, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Sie Ihre Wohnlandschaft neu beziehen lassen müssen.

Eine weitere Alternative ist Leder. Jedenfalls Echtleder. Zwar sind auch Sofas aus Kunstleder glatt und unattraktive Kratzbäume, allerdings sind die Krallen ja trotzdem noch da, auch wenn sie nicht bewusst eingesetzt werden. Kunstleder neigt einfach zu sehr zu Kratzspuren, was nach einer ausgiebigen Toberunde mit dem Laserpointer oft unschön sichtbar wird. Hochwertiges, dickes Echtleder steckt die Kratzspuren besser weg. Ein anderer Vorteil von Echtleder ist auch die Reinigung unter Beachtung der Katzenhaare. Hier kommt der Staubsauger zum Einsatz und die Welt ist wieder schön. Aufwendiges Abrollen mit dem Fusselroller wird beim Ledersofa überflüssig.

Sofas und Katzen - Tipps für geeignete Sofa-Stoffe

Wo die wilden Tiger wohnen – katzenfreundliche Sofas für Nordenham, Brake, Bremerhaven und ganz Bremen.

Sie brauchen Hilfe bei der Auswahl eines katzenfreundlichen Sofas? Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Unser geschultes Personal beantwortet Ihnen gerne all Ihre Fragen rund um Polstermöbel und Bezugsstoffe. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich überzeugen. Ihr Möbelhaus Kuboth, in der Großensieler Straße 114 in Nordenham freut sich bereits auf Ihren Besuch.